Zirkuszauber in Ingersheim

800 Besucher erlebten unvergessliche Zirkusdarbietungen der
Geschwister-Scholl- und Konrad-Biesalski-Schule im Zirkuszelt in Ingersheim.

Als das Zirkusorchester den Beginn ankündigte, zeigten gleich zur Einstimmung die Einradfahrerinnen in der Manege ihr Können. Die Stimmung im vollbesetzten Zirkuszelt war erwartungsvoll. Und die Neugierde wurde immer wieder aufs Neue geweckt durch die zwei Zirkusdirektoren und der Direktorin in ihren respektablen Uniformen, die selbstbewusst durch das zweistündige Programm führten. Es wurde dunkel, und die "Black and White Kids" leuchteten kunstvolle Figuren im Schwarzlicht. Beschwingt schwenkten "Die Traumtänzer" ihren bunten Bänder, und "Die blinkenden Verbieger" zeigten mutig ihre Kunststücke auf hohen Leitern. Dazwischen traten immer wieder die Clowns auf, die mit ihren witzigen Späßen das Publikum zum Lachen brachten. Verblüffung herrschte als die "Scherbolinos" barfuß über Glasscherben gingen, umrahmt von den mit bunten Tüchern jonglierenden "Jonglinis". Ebenfalls überrascht waren die Zuschauer als aus "Merlins Zauberkiste", die mit Schwertern durchbohrt wurde, wohlbehalten zwei Kinder entstiegen. Spannung verbreiteten auch die Akteure bei den Darbietungen "Abenteuer Afrika" und der Zauberer mit seinen Kunststücken. Beim "Lilliputanermarsch" klatschten die Zuschauer wieder begeistert zur Musik im Takt mit angesichts der heftig schwingenden Körper mit den riesenhaften Zylindern. Nach den artistischen Balanciervorführungen der "Jagstinis" auf der Slackline, wurden die Zebras, Katzen und Ziegen in die Manege geführt. Eine resolute Dompteuse dirigierte die Zirkustiere über schwierige Hindernisse. Die "Lolli-Pops" ließen Teller auf Stäben tanzen und jonglierten mit übergroßen, bunten Lutschern. Große Konzentration und Kraft zeigten die Akrobatikartisten "Phänomenale", die sich zu den verschiedensten Menschenpyramiden aufbauten. Der ruhigen, einfühlsamen Erzählung der "Tanzenden Fische" folgten die quirligen, seilspringenden "Pop-Corners". Zum Schluss zeigten "Tarzan und die Dschungelakrobaten" ihr atemberaubendes, artistisches Können. Kraft und Anmut auf dem Pferd und am Trapez, schwingend hoch über der Manege. Das Zirkusorchester mit dem Chor verabschiedete das Publikum, das begeistert von diesem vielfältigen, abwechslungsreichen Programm kräftig applaudierte und damit seine Anerkennung gegenüber den Zirkuskünstlern ausdrückte.

Viele Helfer hatten dieses Schulfest möglich gemacht. So waren es die Eltern, die für die Bewirtung sorgten, die beim Zeltauf- und -abbau halfen und die während der gesamten Vorstellung Requisiten in der Manege bereitstellten. Glücklich waren nach den zwei Vorführungen auch die Kollegien der Geschwister-Scholl- und Konrad-Biesalski-Schule. Sie hatten es geschafft, dass dieser Tag den Kindern ein unvergessliches Erlebnis wurde, woran sie sich auch noch in vielen Jahren erinnern werden.

Ute Nettlau       30. Mai 2011

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