Das Scholl-Grimminger-Zimmer wird offiziell vorgestellt

Am Montag, 18. Februar, dem Jahrestag der mutigen Flugblatt-Aktion der Geschwister Scholl in der Münchner Universität, wurde das neu eingerichtete Scholl-Grimminger-Zimmer offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Zahlreiche Gäste erlebten eine bewegende Feierstunde.

Genauere Informationen und die Besuchsmöglichkeiten finden Sie auf dem "flyer"

Vor der Eröffnung kündigt Lokalredakteur Harald Zigan die geplante Eröffnung des Scholl-Grimminger-Zimmers im Hohenloher Tagblatt an.

Einige Eindrücke der Feier sollen die folgenden Fotos vermitteln:

Vor dem Bild des Crailsheimer Malers Gerhard Frank eröffnet Rektor Manfred Hügelmaier die Feier.
Er stellt die zeitliche Abfolge von der ersten Planung des Vorhabens bis zur endgültigen Fertigstellung des Scholl-Grimminger-Zimmers vor.
In seiner Rede hebt er hervor, wie wichtig gerade in der heutigen Zeit das Gedenken an die Geschwister Scholl ist.

 

Der Crailsheimer Künstler Gerhard Frank erzählt selbst, wie er vor über 20 Jahren, damals mit Unterstützung des damaligen Rektors Walter Strähle, das Bild geplant und ausgeführt hat.
In beeindruckender Weise stellt er die verschiedenen Teile seines Bildes vor.


 

Herr Hartleitner steht vor einem Plan des Geburtshauses der Geschwister Elisabeth und Hans Scholl. Sophie Scholl ist in Forchtenberg geboren, wo ihr Vater nach der Ingersheimer Zeit Bürgermeister war.

Mit großzügiger Unterstützung der Stadt Crailsheim wurden drei Vitrinen angeschaftt, die immer wieder mit aktuellen Ausstellungsgegenständen bestückt werden können.
Auf dem Foto werden gerade die letzten fünf Tage von der Flugblattaktion mit der Verhaftung bis zur Hinrichtung am 22. Februar 1943 vorgestellt.