"Hinterm Tellerrand geht`s weiter - weltbewusst essen und leben"

Die UNESCO-PROJEKT-SCHULEN in ganz Deutschland führten am 26.4.12 den Internationalen Projekttag durch. Auch die Geschwister-Scholl-Schule in Crailsheim-Ingersheim, die unter der Leitung von Rektor Manfred Hügelmaier steht, beschäftigte sich in einer Projektwoche vom 23.-26.4. mit diesem Thema.

Über 200 deutsche UNESCO-PROJEKT-SCHULEN, zu der auch die Geschwister-Scholl-Schule zählt, begehen diesen Projekttag gemeinsam mit ausländischen Partnerschulen und außerschulischen Kooperationspartnern. Er findet am 26. April zur Erinnerung an das Reaktorunglück in Tschernobyl statt. Von großer Bedeutung ist darüber hinaus, dass der Internationale Projekttag kein einzelnes Ereignis darstellt, sondern in die kontinuierliche UNESCO-Arbeit der Schule eingebettet ist.

Für dieses Jahr wählten die deutschen UNESCO-PROJEKT-SCHULEN das Thema

 

"Hinterm Tellerrand geht`s weiter".

 

 

In 10 verschiedenen Projekten hatten rund 160 Kinder die Gelegenheit, sich von Montag bis Donnerstag intensiv mit besagtem Thema auseinanderzusetzen.

 

 

Folgende Projekte wurden durchgeführt:

 

Esskultur in Afrika

 

Ausgehend von der Frage: "Wie essen Kinder in Afrika?" lernten die Schülerinnen und Schüler afrikanische Lebensmittel kennen und kochten typische Gerichte aus Tansania.

 

Straßenkinder

 

Der tägliche Kampf um`s Überleben war das zentrale Thema des Projektes. Warum leben Kinder auf der Straße? Wie leben Kinder auf der Straße? Wie verdienen sie ihr Geld? Wie fühlt sich ein Straßenkind?
All diese Fragestellungen wurden von den Projektmitgliedern erörtert und am Beispiel des Straßenjungen Pablo aus Rio de Janeiro kritisch hinterfragt und veranschaulicht.

 

 

Von der Kakaobohne zur Schokolade

 

Ausgehend von der Frage: "Wie essen Kinder in Afrika?" lernten die Schülerinnen und Schüler afrikanische Lebensmittel kennen und kochten typische Gerichte aus Tansania.

 

Urwald am Amazonas - Heimat der Indianer

 

Der tägliche Kampf um`s Überleben war das zentrale Thema des Projektes. Warum leben Kinder auf der Straße? Wie leben Kinder auf der Straße? Wie verdienen sie ihr Geld? Wie fühlt sich ein Straßenkind?
All diese Fragestellungen wurden von den Projektmitgliedern erörtert und am Beispiel des Straßenjungen Pablo aus Rio de Janeiro kritisch hinterfragt und veranschaulicht.

Was hat mein Joghurt mit dem Regenwald zu tun?

 

Die Kinder lernten den Regenwald kennen und lernten, welche Rohstoffe und Lebensmittel aus dem Urwald kommen. Die Ausbeutung von Mensch und Natur und die Frage, was wir künftig besser machen können wurde ausgiebig diskutiert. Am dritten Tag ging es um so genannte "fair gehandelte Produkte (FAIRTRADE)". Was ist das? Was steckt dahinter? Wie erkenne ich solche Produkte? Was bewirkt es, wenn ich FAIRTRADE-Produkte kaufe?

 

 

Wie leben Kinder in anderen Ländern?

 

Die Schülerinnen und Schüler informierten sich intensiv mit Hilfe von Büchern, Filmen und des Internets über das Leben von Kindern in anderen Ländern. Angefangen in Deutschland, Europa, Asien und Afrika entdeckten die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer viel Neues.

 

Aminatas Entdeckung

 

Aminata ist ein Mädchen aus dem Senegal. Die Kinder hörten deren Geschichte, lernten viel über den Senegal und sahen einen Film. Weiterhin stellten sie Schattenfiguren her, übten ein Schattenspiel ein und führten dies vor.

 

Die weite Reise meiner Jeans

 

In welchen Ländern war meine Jeans denn schon? Wie wird meine Jeans blau? Wer verdient an meiner Jeans am meisten? Was braucht man alles, um eine Jeans herzustellen? Jeder hat mehrere Jeanshosen im Schrank, aber niemand macht sich bewusst, was und wo alles passiert, bis die Hose im Laden verkauft wird. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten sich die Antworten auf die oben formulierten Fragen und kamen zu teils überraschenden Erkenntnissen. Außerdem bastelte jeder seinen eigenen Globus, auf dem die Reise der Jeans markiert wurde.

 

Kinderarbeit - Kinderrechte

 

Wie und was müssen Kinder in anderen Ländern arbeiten? Bei uns "Gott sei Dank" undenkbar, in Entwicklungsländern immer noch weit verbreitet - Kinderarbeit. Was darf keinem Kind auf der Welt fehlen? Auch Kinder haben Rechte! Die Projektmitglieder lernten Lieder über Kinderrechte kennen.

 

Gesunde Ernährung

 

Gesundes Essen kann auch lecker sein. Eine Lebensmittel-Pyramide - was ist das? Schmeckt ein gesundes Pausenbrot? Unsere Limonaden mischen wir selbst. Nachdenken über unsere Ernährung. Das Brot backen wir selbst. Unter dem Stichwort "Gesunde Ernährung" lernten die Kinder viel über Lebensmittel und dass gesundes Essen auch sehr lecker sein kann.

Am Donnerstag, 26.4.2012, wurden dann die Ergebnisse aus den einzelnen Projekten präsentiert. Die Schülerinnen und Schüler hatten Plakate und Projektbücher gestaltet, stellten ihre gebastelten Werke vor, hatten Spielzeug hergestellt, sowie Aufführungen und musikalische Darbietungen vorbereitet. Allen Kinder war die Begeisterung anzumerken, aktiv mitwirken zu können.

Ein gesundes Pausenfrühstück, von tatkräftigen Eltern zubereitet und thematisch hervorragend zum Projekttitel "Hinterm Tellerrand geht`s weiter" passend, rundete diese gelungene Projektwoche ab.

Die Schulleitung dankte allen Kindern und dem Kollegium für deren begeisterte Mitarbeit und Kreativität.

 

Bericht und Fotos: Anja Volz-Stieglbauer